Der KSK

Was ist der KSK?

Der Kunsthistorische Studierendenkongress (KSK) ist die Vollversammlung aller Studierenden der Kunstgeschichte und Kunstwissenschaften des deutschsprachigen Raumes. Der KSK wird von Studierenden der Kunstgeschichte organisiert. Im Rahmen eines wissenschaftlichen Kongresses soll Studierenden des deutschsprachigen Raumes die Möglichkeit geboten werden, sich auszutauschen und zu vernetzen, hochschulpolitische Themen zu diskutieren und zu wechselnden Schwerpunkten erste wissenschaftliche Vorträge zu halten.

Der KSK findet seit 1969 in der Regel jedes Semester an einem unterschiedlichen Ort im deutschsprachigen Raum statt. Der Kongress vertritt, diskutiert und artikuliert seine Aufgaben nach der Satzung in seinen Organen.

Was sind die Aufgaben des KSK?

  1. Der KSK vertritt die Interessen aller Studierenden der Kunstgeschichte und Kunstwissenschaften im deutschsprachigen Raum.
  2. Er fördert den Austausch und die Vernetzung zwischen den Studierenden der Kunstgeschichte und der Kunstwissenschaften der einzelnen Institute.
  3. Er vertritt die institutsübergreifende Repräsentation studentischer Belange gegenüber Institutionen, Verbänden, Parteien und Medien.
  4. Er entwickelt inhaltliche und methodische Alternativen innerhalb der Kunstgeschichte und den Kunstwissenschaften.

Damit hat der KSK neben der fachlichen Dimension auch einen Vertretungsanspruch und ist somit, ähnlich den Bundesfachschaftentagungen (BuFaTa) in anderen Fächern (Geschichte, Chemie, Archäologie), ein politisches Gremium. Anders als bei BuFaTas hat im KSK jeder Studierende eine eigene Stimme, die Vertretung erfolgt direkt und basisorientiert und nicht über Delegationen.

Woraus besteht der KSK?

Unter den Begriff KSK fallen verschiedene Formen und Organe, die ein Kongresswochenende bestimmen und strukturieren. Neben den Fachvorträgen und des Austauschs/der Vernetzung steht das KSK-Plenum als Ort der Vollversammlung im Mittelpunkt.

Was muss ich tun, um einen KSK in meiner Stadt/an meiner Uni zu organisieren?

Bewirb dich – allein oder mit einer Gruppe williger Mit-Organisatoren, eventuell sogar schon mit einer Idee oder auch ohne – im Plenum während des nächsten KSK für den übernächsten Austragungsort (siehe Satzung § 3.3).

Unter Materialien findest du außerdem ein HowTo KSK (Guidelines für Orga-Teams). Hier kannst du dich schon einmal einlesen was auf dich zukommt wenn du einen KSK organisieren willst.

Was kostet mich die Teilnahme am KSK?

Die Teilnahme am KSK ist immer kostenlos. An manchen Hochschulen wird die Anreise aus Fachschaftsgeldern mitfinanziert. Vor Ort gibt es meistens ein Couchsurfingprogramm sodass du im Idealfall keine Kosten für Übernachtungen zu tragen hast.

KSK-Plenum

Das Plenum ist das richtungsweisende, oberste Beschlussorgan des KSK und damit der Vollversammlung der Studierenden. Hier werden Probleme, Projekte und Aufgabenbestimmungen des KSKs diskutiert und Maßnahmen zur Durchsetzung der Interessen der Studierenden beschlossen. Diese werden an die jeweiligen Organe übertragen. Jeder Studierende der Kunstgeschichte und Kunstwissenschaft hat dort eine Stimme.

KSK-SprecherInnenrat (SR)

Dieses Organ wurde beim 84. KSK in Zürich (Juni 2013) einstimmig vom Plenum neu eingeführt. Er vertritt den KSK zwischen den Kongresswochenenden nach innen und außen. Damit soll eine Handlungsfähigkeit außerhalb der Kongresszeit ermöglicht werden. Über die Möglichkeiten und Ausdrucksformen, aber auch die Strukturen des KSKs wird seit vielen Jahren diskutiert und gerungen. Die Einführung des SR ist eine Konsequenz aus der Forderung nach mehr Sichtbarkeit und Kontinuität in der Arbeit des KSKs (s. Reformprojekt).

Orga-Team (OT)

Die Organisationsteams bestehen aus einer Gruppe Studierender, die die Verantwortung für die Planung und Ausrichtung eines KSKs übernehmen. Im Plenum eines Kongresses wird stets der übernächste KSK gewählt. Die Studierenden, die sich bewerben, stellen dort ihre Ideen und Vorstellung vor.

KSK-Archiv

Das KSK-Archiv mit Sitz am Kunstgeschichtlichen Seminar der Universität Hamburg dient der Sammlung, Archivierung und Erforschung der über 40-jährigen Geschichte des KSKs. Es hat schon über 500 Dokumente archiviert und digitalisiert und ist mit einer Hilfskraftstelle ausgestattet.

KSK-Fonds

Dieser Fonds ist eine Rücklage des KSKs, die durch Plenumsbeschluss für Aufgaben des Kongresses verwendet werden können. Er wird treuhänderisch vom Ulmer Verein verwaltet.

Advertisements