90. KSK in Kassel

Nur noch drei Mal schlafen und in Kassel beginnt der 90. Kunsthistorische Studierendenkongress!

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Im Fokus steht das weit verzweigte und sich im stetigen Wandel befindende System der Kunst. Unter dem Titel „Breitengrade – entdecken, erforschen, erleben“ möchte der Kongress dieses Netzwerk aus Künstlern, Kunstmarkt, Museen, Ausstellungswesen, Wissenschaft und Konsumenten aufzeigen.

Die Gastgeberstadt Kassel bietet mit ihren zahlreichen Kunst- und Kulturstätten sowie ihrer stets präsenten Geschichte und Anwesenheit der Weltkunstausstellung documenta eine besondere Möglichkeit, Einflüsse auf die Stadt und ihre Kunstschaffenden zu entdecken.

Die „Breitengrade“ im Netzwerk der Kunst sind vielfältig. So gehören neben standortspezifischen Gegebenheiten oder Schwankungen des Kunstmarktes auch die Künstler*Innen selbst zum Spektrum. Jene Faktoren hatten, haben und werden einen Einfluss auf die im Kunstsystem Partizipierenden und somit auch indirekt auf die Kunst selbst haben.

Hierzu sollen gemeinsam mit Galeristen, Künstlern und Kuratoren aus Kassel, sowie durch studentische Beiträge, die Veränderungen in der Kunstwelt erforscht und im Rahmen von Gesprächen, Führungen und Diskussionen beleuchtet werden.

Weitere Informationen findet Ihr unter: www.ksk-kassel.de

Oder schaut auf unserer Facebook-Seite vorbei: https://www.facebook.com/kskkassel/

Auf dem 88. KSK in Trier wird die Nacht ins Licht gerückt

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Das Wechselspiel von Tag und Nacht definiert seit Anbeginn der Zeit den Rhythmus unserer Welt. Nachdem die Dämmerung das Ende des Tages und den Beginn der Nacht eingeleitet hat, wird am Himmel der Blick auf die Weiten des Universums freigegeben. Durch die einbrechende Dunkelheit wird der Mensch in der Fähigkeit des klaren Sehens und Erkennens eingeschränkt und auf sein Assoziationsvermögen zurückgeworfen. Somit kommt der Nacht als Sphäre des Geheimnisvollen und Gefährlichen, des Unbewussten und des Traums eine besondere Stellung in der Gedankenwelt des Menschen zu. Andererseits lädt sie dazu ein, über Facetten des menschlichen Daseins nachzudenken, die während des geschäftigen Tages in den Hintergrund rücken. Auf dem 88. KSK in Trier vom 4. bis 7. Juni 2015 bietet das Thema Nacht die Möglichkeit der Auseinandersetzung mit verschiedenen Kunstgattungen und -epochen sowie den Einbezug interdisziplinärer Beiträge. Wir laden daher alle Studenten der Kunstgeschichte sowie der Kunstwissenschaften ein, sich mit Ihrem Besuch, Vorträgen oder Workshops an der Gestaltung des KSK zu beteiligen. Wir freuen uns auf die Zusendung Eurer Beiträge und Ideen!

>> CALL FOR PAPERS (bis 31. März 2015) UND ALLE INFOS AUF DER WEBSITE

Bundesweite Konferenz gegen Hochschulkürzungen und Unterfinanzierung (aka Bildungsstreik)

Am kommenden Wochenende findet in Halle (Saale) ein bundesweites Vernetzungstreffen zu den sehr aktuellen Themen Hochschulfinanzierung und den Streichungen von Studiengängen und Instituten statt. Es werden aus ganz Deutschland studentische Vertretungen zusammenkommen. Auch der KSK als fachliche Vertretung aller Studierenden der Kunstgeschichte und Kunstwissenschaft wird sich dort einbringen. Gerade wir als geisteswissenschaftliches Fach sind von den Kürzungen im Hochschulbereich als Erste betroffen. Wer Lust hat, kann einfach vorbeikommen: http://www.fzs.de/termine/event_868.html.

(dominic)

Der akademische Kahlschlag geht weiter

Ein weiterer Schritt zur Reduzierung des geisteswissenschaftlichen Angebotes: Die Universität Leipzig wird die Klassische Archäologie und die Theaterwissenschaft ersatzlos streichen. Anscheinend zwingt der Sparkurs der Landesregierung die Universitätsleitung zu diesem drastischen Vorhaben. Dass dies kein Einzelfall ist, zeigen Jena, Trier, Berlin und viele andere Standorte, wo Studiengänge eingestellt werden und/oder Professuren/ganze Institute verschwinden. Es überrascht nicht, dass es dabei größtenteils die Geisteswissenschaften trifft. Die spätestens seit der Ausrichtung der Unis hin zu „unternehmerischen Hochschulen“ 2009/2010 stattfindende Orientierung am ökonomischen Prinzip des Kosten/Nutzen-Denkens führt anscheinend zwangsläufig zu solchen Maßnahmen.

Wir distanzieren uns ganz bewusst von diesen Vorhaben und fordern ein Umdenken in der Landesregierung. Statt Bildungsausgaben zu kürzen, sollte gerade hier mehr investiert werden. Die parteipolitischen Aussagen zu „mehr Bildung“ und „Bildung ist Zukunft“ in Zeiten des Wahlkampfes scheinen nicht mehr als Lippenbekenntnisse zu sein und das Papier nicht wert, auf dem sie gedruckt wurden.

Hier ein Artikel zu der Bekanntgabe der Streichung: Link

(dominic)